Brioche Burger Buns: Die Meisterklasse der Burger Brötchen

Brioche Burger Buns - Ein Häppchen Liebe Liebe Burgerholics,
heute ist es endlich soweit. Das erste Burger-Rezept auf Ein Häppchen Liebe.
Naja, noch nicht so ganz. Wir tasten uns ganz langsam heran und beginnen mit einer der wichtigsten Komponenten überhaupt! Denn was darf bei einem richtig guten Burger nicht fehlen? Definitiv ein fantastisches Brötchen.

Ich weiß, dass hier die Meinungen gaaaanz weit auseinander gehen und am Ende hat da jeder Burgermeister seine eigene Vorstellung. Ich habe wirklich schon seeeehr viele Rezepte ausprobiert. Und gleich vorweg: Alle waren besser, als die fertigen, pappigen Brötchen aus dem Laden. Punkt! Für keinen, der sich viel Mühe mit allen Komponenten eines Burgers macht, sollten fertige Buns eine Option sein.

Meine Suche hat ein Ende – die besten Brioche Burger Buns der Welt

Zurück zum Rezept: Ich habe lange gesucht, getüftelt und bin dann – von allen Resultaten nie so richtig überzeugt – auf der Seite vom absoluten Burger-Gott Chef Hansen gelandet. Und schon nach dem ersten Backen war mir ziemlich schnell klar: Der Teig ist perfekt… Daran braucht einfach rein gar nichts geändert werden. Die Brioche Burger Buns sind innen ganz wunderbar fluffig, schmecken dabei so lecker, aber dennoch zurückhaltend und überlassen damit den anderen Bestandteilen des Burgers, ganz wie es sich für einen Gentleman gehört, höflichst den Vortritt. Und genau so muss es für mich sein. Deswegen möchte ich heute auch gar nicht lange schnacken. Hier direkt und ohne große Umschweife meine perfekten Brioche Burger Buns.

Brioche Burger Buns - Ein Häppchen Liebe

Lieblingsrezept #15: Beste Brioche Burger Buns 

(nach diesem Rezept)

Was ihr braucht

  • 75 ml warme Milch
  • 150 ml warmes Wasser
  • ½ Würfel frische Hefe
  • 2½ EL Muscovado Zucker
  • 2 Bio Eier Größe L (Teig)
  • 220 g Mehl Typ 1050
  • 240 g Mehl Typ 405 (+ etwas mehr zum Bearbeiten)
  • 2 TL Salz
  • 60 g weiche Butter
  • 1 Bio Ei (zum Bestreichen der Buns)
  • Sesam
Zubereitung
  1. Fangen wir mit den Vorbereitungen an und nehmen rechtzeitig die Butter und die Eier aus dem Kühlschrank, damit diese Zimmertemperatur annehmen.
  2. Die Hefe in ein kleines Gefäß bröseln und mit Zucker vermischen. Kurz stehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit Milch und Wasser mischen. Die Flüssigkeit sanft auf Körpertemperatur (ca. 37 Grad) erwärmen und zu dem Hefe-Zucker-Gemisch geben. Nun lassen wir das Ganze so lange stehen, bis die Hefe aktiviert ist und das mit dicken Blasen und Schaum auf der Oberfläche auch äußerlich preisgibt.
  4. Alle trockenen Zutaten und die Butter in eine große Rührschüssel füllen und das Hefewasser, sowie die zwei Eier dazu geben.
  5. Den Teig für ca. 10 Minuten vom Knethaken eurer Küchenmaschine kräftig durchkneten lassen. Am Ende der Zeit sollte sich der Teig fast komplett vom Rand der Schüssel lösen. Falls dies nicht der Fall sein sollt und der Teig viel zu weich ist, gebt einfach nach und nach noch etwas Mehl dazu.
  6. Nun den Teig aus der Schüssel holen (vorher die Hände bemehlen, hilft hier enorm), auf eine bemehlte Oberfläche geben und noch einmal kräftig mit den Händen durchkneten. Dabei gerade nur so viel Mehl einarbeiten, dass der Teig nicht mehr klebt.
  7. Den Teig in eine Schüssel geben und 2 Stunden gehen lassen. Nach einer Stunde gern schon einmal nachschauen, ob der Teig vielleicht schon über die Ufer tritt. Dann einmal reinboxen, etwas kneten, neue Kugel formen und weiter gehen lassen. Das tut eurem Teig sogar richtig gut, wenn er zwischendurch noch etwas Prügel kassiert.
  8. Nach dem verlängertem Schläfchen kneten wir den Teig noch ein letztes Mal durch und stechen 9 gleich große Kugeln ab. Ich wiege das tatsächlich ab, damit alle Burger am Ende die gleiche Größe haben. Bei mir sind es immer so ca. 105 g pro Teigkugel gewesen.
  9. Nehmt nun jeden Teigling in die Hand, drückt ihn platt und klappt die Ecken immer rundherum in die Mitte. Nach kurzer Zeit werdet ihr merken, dass Spannung in den Teig kommt. Final auf einer bemehlten Fläche rundwirken. Wer sich visuell das noch einmal veranschaulichen will, dem lege ich mein kurzes Video am Ende der Rezeptanleitung ans Herz.
  10. Die Brioche Burger Buns auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und abgedeckt ein letztes Mal 30 Minuten gehen lassen. In der Zeit heizt ihr eurem Ofen schon mal so richtig ein (200 Grad Ober-/Unterhitze).
  11. Euer Bestreich-Ei mit 1 EL Wasser verquirlen, Brioche Burger Buns damit bestreichen und Sesam darüber streuen.
  12. Ich stelle jetzt immer eine ofenfeste Form mit Wasser befüllt auf den Boden des Ofens und gebe dann die Buns dazu. Einen Wecker auf 15 Minuten stellen, Tür einmal öffnen und Auflaufform aus dem Ofen nehmen und die Brioche Burger Buns so lange weiterbacken, bis sie eine schöne goldene Farbe haben.
  13. Wenn ihr die Brötchen am selben Tag noch nutzen wollt, lasst ihr diese jetzt einfach auf einem Gitter auskühlen. Wenn ihr die Buns vorbereiten wollt, dann gebt ihr die am besten lauwarm in einen Gefrierbeutel und friert sie ein. Dann braucht ihr die Brötchen am großen Burgertag nur noch aufbacken und los gehts!

Nur für euch habe ich auch mal wieder ein kleines Video zum Thema „Wie deine Burger Buns richtig schön rund werden!“ gedreht. Da könnt ihr euch ganz schnell vergewissern, dass das alles kein Hexenwerk ist und super schnell gemacht ist.

Ich finde ja, jetzt steht euren perfekten Burgerbrötchen nichts mehr im Wege und ihr seid auf dem besten Weg zum Burgermeister! Viel Spaß beim Kneten!
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Brioche Burger Buns