Kürbispüree – unser oranges Herbstglück

Kürbispüree - Ein Häppchen LiebeAuch wenn der 1. Advent kurz vor der Tür steht und die meisten schon im Plätzchen-Backmodus sind, komme ich noch einmal auf den letzten Schritten mit einem echten Herbstklassiker um die Ecke – Kürbispüree <3
Denn in den nächsten Tagen habe ich gleich 3 Rezepte für euch, für die wir dieses super einfache, aber trotzdem himmlisch cremige Kürbispüree als Grundlage benötigen: Am Freitag starten wir mit oberköstlichen Kürbis-Pancakes getoppt von fluffiger Zimtbutter, gefolgt von chewy Kürbis-Cookies mit weißer Schokolade. Und das große Finale bildet ein Sirup zum Verlieben – herrlicher Spicy Pumpkin Sirup, der nicht nur euren Kaffee um den Finger wickeln wird.

Freunde ich sag euch, das wird hier ein Kürbis-Herbstfinale à la Bonheure. Denn bevor wir der Weihnachtsvöllerei Einzug gewähren, möchten wir den Herbst noch einmal ordentlich verabschieden. Und das Beste: Wenn ihr das Püree einweckt, dann habt ihr auch noch lange im neuen Jahr etwas von unserem Freund, dem Kürbis. Also worauf warten wir noch? Lasst uns loslegen!

Kürbispüree - Ein Häppchen Liebe

Lieblingsrezept #27: der Ursprung aller Sünden – Kürbispüree

Was ihr einkauft

  • 1 großer Hokkaidokürbis
  • 1 Saftorange – ca. 50 ml Saft (alternativ Apfelsaft)

Wie ihr es Macht

  1. Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
  2. Jetzt wird es wirklich easy: Wir putzen den Kürbis gründlich, da der Hokkaido die Schale ja behalten darf, halbieren ihn und entfernen das komplette Fruchtfleisch inklusive Kerne.
  3. Nun schneiden wir den Kürbis in gleich große Stücke und verteilen diese auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech.
  4. In den Ofen gebt ihr nun noch eine mit heißem Wasser gefüllte ofenfeste Schale.
  5. Blech in die Mitte des Ofens schieben und ca. 30 Minuten den Kürbis weichgaren. Der Kürbis sollte wirklich nur weich werden, nicht stark bräunen oder rösten.
  6. Alternativ könnt ihr den Kürbis natürlich auch im Kochtopf mit wenig Wasser gar kochen. Ich bevorzuge die Methode im Ofen, da wir den Kürbis nicht verwässern und der tolle Eigengeschmack im Ofen besser zur Geltung kommt.
  7. Wir pressen nun die Orange aus und erhitzen den Saft in einem Topf. Den Saft brauchen wir nur, um das Püree besser pürieren zu können und damit es schön feucht und cremig wird. Die Orange wird man am Ende kaum schmecken, unterstützt aber den Geschmack des Kürbis unheimlich. Alternativ könnt ihr auch einfach nur Wasser nehmen oder 50 ml Apfelsaft.
  8. Sobald der Kürbis weich ist, gebt ihr ihn zum Orangensaft und püriert den Kürbis solange, bis ein wirklich cremiges und stückfreies Püree entsteht. Das Püree sollte schön glänzen und etwas feucht sein. Erscheint es euch zu trocken, gebt einfach noch etwas Wasser dazu.
  9. Noch heiß in sterilisierte Gläser geben und verschließen. Ihr könnt das Püree nun entweder einwecken (Gläser mit Wasser bedecken, 30 Minuten bei 90 Grad einwecken) oder im Kühlschrank lagern (ca. 1 Woche haltbar). Im Gefrierschrank ist das Püree aber auch sehr gut aufgehoben und hält sich ca. 3-4 Monate.

Kürbispüree - Ein Häppchen Liebe

Unseren Star der nächsten Lieblingsrezepte haben wir also schon einmal. Seid gespannt, was auf euch zukommt. Es wird unglaublich lecker!

Nur das Beste und eine Woche voller Lieblingsrezepte!
Eure Kathia